Gott suchen und Gott finden: Ein Leitfaden


Du suchst Gott?

Lies, wie du Gott finden kannst, auf was du bei deiner Suche nach Gott achten solltest und was dich erwartet, wenn du IHN gefunden hast.

Du suchst Gott, doch du weißt nicht, wo du beginnen sollst?

Oder du suchst schon seit langer Zeit und hast das Gefühl, kein Stück voranzukommen?

Vielen Menschen geht es wie dir. Und auch ich habe lange gesucht, bis ich Ihn gefunden habe. Er war die ganze Zeit da, doch ich hatte immer in den falschen Ecken gesucht.

Er ist auch jetzt da. Und Er will sich von dir finden lassen!

Er liebt dich und er wartet auf dich. Geh ganz locker durch diesen Artikel und du wirst wissen, wie du Gott finden wirst.

Wie du Gott suchen und finden kannst

Glaubst du, dass es Gott gibt?

Das ist eine wichtige Frage!

Deine Antwort auf diese Frage entscheidet, ob du Gott findest.

Warum das so ist, das liest du in dieser kleinen Geschichte:

Zum Glauben an Gott finden

Hier klicken, um diese kleine Geschichte zu lesen …

Mein Hund hat das Kaninchen gesehen … eine Geschichte über die Suche nach Gott

Ein Kloster in der Wüste.

Der junge Mönch fragt den Probst: „Viele Menschen kommen zu uns, um Gott zu suchen. Doch die meisten geben schon nach kurzer Zeit auf und kehren in die Stadt zurück. Warum ist das so?“

Der Probst antwortet mit einer Geschichte:

„Neulich abends ging ich mit meinem Hund in der Wüste spazieren. Plötzlich entdeckte er ein Kaninchen unter einem Busch. Laut bellend lief er los, das Kaninchen zu jagen.

Es dauerte nicht lange, da tauchten weitere Hunde auf. Sie hatten das Bellen gehört und liefen nun ebenfalls laut bellend auf der Jagd nach dem Kaninchen umher.

Immer mehr Hunde kamen und bald waren es so viele, dass die Wüste von ihrem Bellen widerhallte.“

Versonnen streichelte der Probst seinem Hund über den Kopf.

„Aber es dauerte auch nicht lange, da wurden die ersten Hunde müde. Erst hörten sie mit dem Bellen auf, dann mit dem Suchen und dann liefen sie davon. Die Meute wurde schnell kleiner und es war nur eine Handvoll Hunde, die die ganze Nacht durchjagte.

Als es hell wurde, war nur noch ein einziger übrig: mein Hund.“

Der Probst macht eine Pause und fragt: „Verstehst du, was ich dir mit dieser Geschichte sagen will?“

Der junge Mönch schüttelt den Kopf: „Nein, Vater, bitte sage es mir!“

„Es ist ganz einfach“, sagte der Probst, „mein Hund hat das Kaninchen gesehen.“

Was hat diese Geschichte mit „Gott suchen“ zu tun?

Na ja, Gott ist in dieser Geschichte das Kaninchen.

Und du?

Du bist einer der Hunde.

Vielleicht fragst du dich: „Aha. Und welcher dieser Hunde bin ich?“

Diese Frage kann ich dir nicht beantworten. Das kannst du nur selbst. Es gibt zwei Möglichkeiten:

  1. Du bist der Hund, der das Kaninchen gesehen hat. Du weißt, was du suchst … oder
  2. Du bist einer der Hunde, die es nicht gesehen haben. Du jagst blind durch die Nacht auf der Suche nach etwas, von dem du nicht weisst, wie es aussieht.

Wie sieht es bei dir aus?

Diese Geschichte basiert auf einer Illustration von Brett Blair auf Sermons.com

Gott zeigt sich uns immer wieder im Leben.

(Er tut das auch dann, wenn wir nicht an Ihn glauben und nichts von Ihm wissen wollen. Das kann ich dir aus eigener Erfahrung versichern.)

Warum tut Er das?

Er hat dich erschaffen. Er liebt dich und Er möchte, dass du Ihn auch liebst. (Das liegt irgendwie auf der Hand, oder?)

Hast du Ihn (schon) gesehen?

Das ist die entscheidende Frage …

Schauen wir uns einen Bibelvers dazu an:

Glaubst du, was Gott verspricht?

Denn jeder, der bittet, empfängt;
und wer sucht, der findet;
und wer anklopft, dem wird aufgetan.

Matthäus 7,8 | (Schlachter 2000)

Hört sich vielleicht kompliziert an, muss es aber nicht sein. Ich sage dir, wie ich den Vers verstehe:

Willst du Gott erleben? Dann halte es für möglich, dass es Ihn gibt. Oder, um es mit anders auszudrücken:

Schließe nicht aus, dass es Gott gibt.

Du stehst dir dann selber im Wege und KANNST Ihn nicht sehen. Selbst dann nicht, wenn Er vor dir steht. Und wenn Er dich auf Seine Schultern nimmt, dann merkst du es nicht einmal.

Kannst du glauben, dass es Gott gibt?

Wenn du das glauben kannst, dann reicht das!

Und mit „glauben“ ist hier die schwächste Form des Wortes „glauben“ in der Bedeutung von „annehmen“ oder „für möglich halten“ gemeint. Bekommst du das hin? Wenn ja – wenn du glauben kannst, dass es Gott gibt – dann suche Ihn und ich verspreche dir: Du wirst Ihn finden!

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: Dein Leben wird sich ändern. Ganz gewaltig sogar …

Suchen und Finden sind zwei verschiedene Dinge

Es gibt eine Stelle, an der wir Gott sicher finden können.

Eine Stelle, an der Er sich uns zeigt, so wie Er ist.

Diese Stelle ist nicht die Kirche und schon gar nicht eine Moschee. Es ist auch nicht die Natur. Es sind keine Meditationen, Bücher, Seminare oder Wellness-Wochenenden. 

Mancher wird erstaunt sein, wenn wir zu der Stelle kommen und es wird auch welche geben, die meine Aussage ablehnen.

Doch der Reihe nach …

Wie schaffst du die beste Voraussetzung für deine Gottsuche?

Schauen wir uns zunächst an, wie du die beste Voraussetzung für deine Suche nach Gott schaffst.

Die Antwort ist schnell gegeben:

Gott lässt sich in der Stille finden.

Machen wir uns nichts vor: Deine Suche ist eine Sache zwischen dir und Gott selbst.

Er hat dich geschaffen und Er liebt dich. Und Er will eine Beziehung zu dir, die ich als Liebesbeziehung beschreiben möchte.

Gott in der Bibel finden
Werde still! Gott lässt sich in der Stille finden.

Was zeichnet eine echte Liebesbeziehung aus? Na ja, sie gründet sich nicht auf Vermutungen oder Wunschvorstellungen, sondern auf dem persönlichen Kontakt. Nur im persönlichen Kontakt lernst du einen Menschen so kennen, wie er „wirklich“ ist.

Jeder, der schon einmal verliebt war oder in einer reifen Liebe lebt, der kennt es: Man möchte Zeit mit dem oder der Geliebten verbringen. Am liebsten allein. Im persönlichen Kontakt. In der Stille.

Genau das möchte Gott auch.

Er möchte Zeit mit dir verbringen. Er möchte deine volle Aufmerksamkeit. Er möchte, dass du Ihn kennenlernst, Ihm vertraust und Ihn liebst. So wie Er dich liebt.

Und deshalb wartet Er auf dich.

In der Stille.

Wenn du Gott finden willst in dem Sinne, dass du Ihn tatsächlich kennenlernen und eine Beziehung mit Ihm aufbauen willst, dann suche in der Stille.

Doch ich möchte dich warnen!

Es ist wahr, dass du Gott in der Stille findest. Doch das heisst nicht, dass alles, was du in der Stille findest, Gott ist.

Lass mich erklären, was ich meine …

Als die Hunde durch die Nacht jagten, werden sie so manches Tier aufgescheucht haben (siehe die Geschichte weiter oben). Vielleicht hat sich auch das Kaninchen gezeigt, doch im Dunkeln konnten sie es nicht sehen. Sie konnten es nicht erkennen, denn sie hatten es im Hellen nicht gesehen und wussten nicht, wie es aussieht.

So ähnlich können wir uns die Suche nach Gott vorstellen.

Wenn du in die Stille gehst, wirst du viele Dinge aufscheuchen: Gedanken, die auf deinen eigenen Erinnerungen, Wünschen, Ängsten und allen anderen möglichen Dingen beruhen. Die aber nichts mit Gott zu tun haben.

Auch wenn du das vielleicht denkst …

Auch wenn es sich „toll“ anfühlt …

Oder du dich ganz „spirituell“ fühlst …

Um Gott zu erkennen, musst du wissen, wie Er aussieht.

(Es gibt Ausnahmen. Ich kenne Fälle, in denen hat sich Gott in einer solchen Eindeutigkeit gezeigt, dass der entsprechende Mensch gar nicht anders konnte, als „zu erkennen“. Aber das ist die Ausnahme. Hier findest du übrigens eine dieser Ausnahmen.)

Du merkst schon, wir kommen zur entscheidenden Frage …

Wo kann ich Gott sicher finden?

Oder um es anders auszudrücken:

Wo kann ich sicher sein, dass es Gott ist, den ich finde?

Wieder ist die Antwort schnell gegeben:

In der Bibel.

Und zwar ausschließlich.

(Ich sagte ja, das wird nicht jedem schmecken …)

Damit wir Gott erkennen können, ist es notwendig, dass Er sich uns offenbart.

(Offenbarung ist so ein Wort, das wir Christen oft verwenden. Sogar ein ganzes Buch in der Bibel trägt diesen Namen. Es heisst soviel wie: sich zeigen, sich beschreiben …)

In der Bibel beschreibt Gott, was Er mag und was Er nicht mag.

Er sagt uns, was Er tut und oft auch, warum Er etwas tut.

Insgesamt können wir Ihn auf diese Weise gründlich kennenlernen.

Wenn wir die Bibel lesen, sind wir nicht auf Vermutungen oder Wunschvorstellungen angewiesen, sondern können die Beschreibungen lesen, die Er selbst von sich gibt. 

In der Bibel steht auch, wie Menschen Gott finden und was sie mit Ihm erleben. Das hilft uns bei unserer eigenen Suche.

Gott begegnen
Wer Gott ernsthaft sucht, der findet Ihn auch! Glaubst du das?

Letztlich geht es darum:

Suche dir eine ruhige Viertelstunde am Tag und lies in der Bibel.

Gott verspricht: Wer mich sucht, der wird mich finden.

Such nicht irgendwo … such Ihn in der Bibel.

Du wirst Ihn finden!

Ganz sicher.

Die Uhr im Eishaus

Gott wirkt und spricht in unserem Leben.

Immer und unaufhörlich.

Die entscheidende Frage ist: Bekommen wir das mit?

Die folgende Geschichte zeigt ein typisches Dilemma, in das wir Menschen uns oft selbst hineinmanövrieren:

Hier klicken, um diese kleine Geschichte zu lesen …

Die Uhr im Eishaus … eine Geschichte darüber, wie man Gott findet

Bis vor ungefähr 100 Jahren gab es noch keine Kühlschränke.

Eine Methode, Lebensmittel zu konservieren, waren die sogenannten Eishäuser: kleine, kompakte Gebäude mit dicken Wänden und ohne jedes Fenster.

Im Winter wurden dicke Eisblöcke aus den zugefrorenen Seen und Flüssen geschnitten, zu den Eishäusern gebracht und mit Sägemehl bedeckt. Oft reichte dieses Eis bis weit in den Sommer hinein.

Eines Tages verlor ein Arbeiter seine Armbanduhr im Eishaus. Diese Uhr hing ihm sehr am Herzen, denn sie stammte noch von seinem Vater.

Was tun?

Er durchwühlte sorgfältig das Sägemehl. Mehrere seiner Arbeitskollegen halfen ihm, doch alle Bemühungen blieben vergeblich. Nach drei Stunden gaben sie schweren Herzens auf und gingen fort, neue Eisblöcke zu schneiden.

Ein kleiner Junge hatte von dieser Sache gehört und als die Arbeiter weg waren, schlich er sich in das Eishaus. Eine halbe Stunde später kamen die Männer zurück. Vor dem Eishaus stand der kleine Junge und hielt ihnen freudestrahlend die Armbanduhr entgegen.

„Wie hast du die gefunden?“

Die Männer konnten es nicht fassen.

„Als ihr weg wart, da bin ich in das Eishaus gegangen und habe mich ins Sägemehl gelegt. Ich war mucksmäuschenstill und es hat nicht lange gedauert, da habe ich die Uhr ticken gehört …“

Ein schlaues Kerlchen …

Sind wir auch so schlau?

Die Geschichte mit dem Eishaus stammt von James Hamilton aus seinem Buch „Directions“ (via Eric Ritz auf sermons.com)

Wir wollen nicht vergessen:

Die Stille ist entscheidend, um Gott zu hören.

Die Bibel sagt dazu:

Gottessuche
Du findest Gott in der Stille – Ziehe dich zurück vom Lärm der Welt

Aus eigener Kraft und mit eigener Anstrengung werden wir Ihn niemals finden.

In einer lärmenden Gruppe werden wir Ihn nicht finden.

Wenn wir nicht selbst einmal ruhig werden, werden wir ihn nicht finden.

Und – das ist bedeutungsvoll! – wenn wir Ihn nicht erwarten, dann werden wir ihn auch nicht finden.

Aber du erwartest Ihn, stimmt’s? 

Sonst würdest du diesen Satz nicht lesen 🙂

Geh … such Ihn.

Wie finde ich Gott?
Viele Menschen fragen sich: Wie bekomme ich Kontakt zu Gott?

Wie man Gott sucht und Ihn auch findet

Hier eine kleine Zusammenfassung:

Zunächst haben wir uns mit der Jagd nach einem Kaninchen beschäftigt. Der Hund des Priors hat es gesehen und deshalb war er ausdauernder als alle anderen Hunde, die das Kaninchen nur vom Hörensagen kennen.

Gott hat uns geschaffen. Er ist unser Schöpfer. Und Er liebt uns.

Gott möchte eine enge Beziehung zu uns haben.

Zu jedem Einzelnen von uns.

Auch zu Dir.

Eine liebevolle Beziehung.

Was wir jedoch nicht vergessen dürfen: Liebe ist immer freiwillig.

Liebe kann nicht erzwungen oder befohlen werden. Gott zwingt dich nicht, Ihn zu lieben. Er zwingt dich nicht einmal, Ihn zu suchen. Doch Er ist da, Er zeigt sich immer wieder, Er will gefunden werden.

Auch von Dir.

Dann haben wir gelesen, dass Suchen und Finden zwei verschiedene Dinge sind.

Es gibt viele Stellen, an denen wir nach Gott suchen können …

… doch an den meisten werden wir Ihn (leider) nicht finden.

Das liegt nicht daran, dass Er dort nicht ist. Der Grund ist vielmehr, dass wir Ihn trotz Seiner Präsenz nicht erkennen. Wir sehen sozusagen den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Gut, dass Gott eine Beschreibung von sich selber liefert, die wir verstehen können.

Schwarz auf weiß können wir dort lesen, wie Er ist und was Er ist.

Wo beschreibt Gott sich?

In der Bibel.

Du willst Gott ernsthaft finden?

Nimm Dir Zeit, sei still und lies in der Bibel.

Es geht dir dann wie dem kleinen Jungen aus dem Eishaus …

Du erinnerst dich?

Der kleine Junge will die verlegte Armbanduhr finden und legt sich ganz still in das Sägemehl.

Er weiß: „Die Uhr erkenne ich am Ticken.“

Du weißt: „Ich werde Gott daran erkennen, wie Er selber sich in der Bibel beschreibt.“

Mit dieser Gewissheit brauchst du nur noch still sein … und warten … und lauschen … und Du wirst Ihn finden.

Garantiert.

(Denk dran: Gott will sich finden lassen. Er versteckt sich nicht. Er wartet auf dich!)

Und wie sieht Er nun aus?

Wie sieht Gott aus?

Diese Frage kann kein Mensch beantworten. Er ist viel zu groß für unser Fassungsvermögen.

(Stell dir einmal vor, eine Ameise würde die andere fragen: „Wie sieht der Mensch aus?“ Was sollte bei dieser Frage die Antwort sein? Natürlich hinkt der Vergleich, aber er macht die Dimension zumindst annäherungsweise deutlich.)

Dennoch beschreibt Er sich in der Bibel.

Und besser noch: Er ist selber zu uns gekommen.

Gott ist als Mensch zu uns auf die Erde gekommen!

Und Sein Name ist Jesus.

Wenn du Jesus siehst, dann siehst du Gott.

(Man kann es übrigens auch andersherum ausdrücken: Wo du Jesus nicht siehst, da siehst du auch nicht Gott. Das ist sehr wichtig, nur Jesus ist Gott!)

Gott ist kein fernes, unpersönliches, unerreichbares Wesen.

Als Jesus reicht Er dir Seine Hand.

Wenn du sie ergreifst, dann lässt Er dich in alle Ewigkeit nicht mehr los.

Wen suchen wir … Gott oder Jesus?

Manche Menschen lehnen die Bibel ab, weil das Alte Testament „so brutal“ ist.

Von Morden ist dort die Rede, es gibt Vergewaltigungen, Misshandlungen und ganze Völker werden ausgelöscht. Das alles ist nicht schön, manchmal sogar verstörend … und doch beschreibt es „nur“ die Realität.

Durch den Sündenfall ist das Böse in die Welt gekommen. Und die Bibel beschreibt die Folgen unseres Abfalls von Gott schonungslos und in aller Deutlichkeit.

Oft ist vom „Zorn Gottes“ die Rede. An vielen Stellen „straft“ Gott die Menschen oder überlässt sie ihrem Schicksal.

Ist das der Gott, den wir suchen (sollen)?

Aber Gott ist doch lieb!

Sagen wir nicht oft, fast schon aus alter Gewohnheit: „Der liebe Gott …“

Und steht nicht in der Bibel: „Gott ist Liebe“? (1 Johannes 4, 16)

Wie passt das zusammen?

Nun, ich glaube, es verhält sich so:

Das Alte Testament beschreibt die Zeit, bevor Jesus auf die Welt kam. Damals gab es nur wenige Menschen, die „einen direkten Draht zu Gott“ hatten, die persönlich mit Ihm sprechen konnten. Alle anderen mussten in den Tempel gehen und sich „über einen Priester“ an Gott wenden.

Gott schien oft weit weg. Die Menschen (genauer gesagt: Die Israeliten) lebten ihr Leben, es ging ihnen gut … und sie vergassen Gott und dachten, es ist ihre Leistung und ihr Verdienst, dass es ihnen gut geht. Im Regelfall war es dann so, dass Gott sie einige Male warnte: „Hey, vergesst mich nicht! Ihr sollt ein Vorbild sein für andere Völker!“ 

Aber genauso regelmässig hörten die Menschen nicht.

(Kommt uns das bekannt vor?)

Und dann war es so, dass Gott sich dadurch in Erinnerung brachte, dass er Seinen Schutz und Seinen Segen verringerte. (Ganz eingestellt hat Er Seine Fürsorge nie, sonst würde keiner überleben.) Man könnte auch sagen:

Gott hat die Menschen den Auswirkungen ihres eigenen Tuns überlassen.

(Nochmal: Kommt uns das bekannt vor?)

Wenn Gott uns Menschen uns selbst überlässt, dann erleben wir das als Strafe, als Unglück, als „brutal“ …

… und genau das ist es auch.

Dann schickte Er Jesus, Seinen Sohn … und alles änderte sich.

Weisst du, unsere Verfehlungen und unser eigenmächtiges Tun (die Bibel nennt das Sünde) hat nicht nur Folgen in dieser Welt, sie hat auch Folgen für die Ewigkeit.

Jesus nimmt die Folgen, die unsere Sünde in der Ewigkeit hat, auf sich. 

Er bezahlt für unser eigenmächtiges Tun, d. h. Er trägt die Folgen und Konsequenzen. Dadurch sind wir für die Ewigkeit entlastet. Und dabei gibt es nur eine Sache, die wir tun können:

Wir nehmen Sein Opfer an und glauben an Jesus.

Ja, Gott kann grimmig werden.

Und Er kann uns schmerzhaft mahnen.

Aber Er ist auch derselbe Gott, der sich in Jesus Christus offenbart.

Der sogar für uns gestorben ist!

Wenn die Evangelien wahr sind, haben wir nichts zu befürchten, wenn wir Gott begegnen.

Darum heisst die Bibel auch „Die gute Nachricht“.

Der Theologe T.F. Torrance hat es einmal so ausgedrückt:

Jesus sehen heisst Gott sehen

„Gott ist wirklich wie Jesus. Es gibt keinen unbekannten Gott hinter dem Rücken von Jesus, den wir fürchten müssten. Den Herrn Jesus zu sehen, heißt, das Antlitz Gottes selbst zu sehen.“

Mit anderen Worten: Siehst du Jesus, siehst du Gott. 

Und es gibt viele Wege, die zu Jesus führen.

Zum Beispiel dieser Artikel 🙂